3.3.1 Übersetzung

Nur der Tod kann mich von der Liebe zu ihr trennen, 
sonst nichts, das habe ich geschworen. 
Wer sie mir verleiden will, 
der ist nicht mein Freund, 
denn ich habe sie mir zu meinem Glück ausgewählt. 
Wenn ich mir durch eine Schuld zu Recht ihren Zorn zuziehe, 
dann bin ich vor Gott wie ein Heide verflucht. 
Sie hat einen edlen Sinn und ist von hoher Herkunft. 
Heiliger Gott, sei uns beiden gnädig!

Als die Schöne auf meinem Gewand das Kreuz erblickte, 
da sagte die Gute, bevor ich von ihr schied : 
"Wie willst du nun beides vollbringen, 
über das Meer zu fahren und doch hierbleiben? " 
Sie fragte, wie ich mich ihr gegenüber verhalten wollte 
.................................................................      (In der Handschrift unlesbar geworden)
.................................................................      (In der Handschrift unlesbar geworden)

Einst war mir das Herz schwer, doch nun schmerzte es mich wie nie zuvor.
Nun, meine Herzdame, sei nicht traurig. 
Ich will dich für immer lieb haben. 
Wir sollen nun dem allmächtigen Gott zu Ehren 
bereitwillig dem heiligen Grab zu Hilfe kommen. 
Wer da strauchelt, der mag wohl fallen, 
das ist für niemanden ein Unglück. 
Das meine ich so, dass die Seelen fröhlicher werden, 
wenn sie mit freudigem Schalle zum Himmel auffahren.